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Sie möchten Gesundheits- und Krankenpfleger*in werden?

Herzlichen Glückwunsch, Ihr Interesse richtet sich auf einen vielfältigen und attraktiven Beruf. Um jedoch diesen Titel zu erreichen, müssen Sie mindestens drei Dinge meistern.

Nummer 1: Sie müssen sich gut informieren, damit Sie wissen, worauf Sie sich einlassen. Bei Fragen helfen wir Ihnen gern weiter.

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Für die Ausbildung gelten folgende Rahmenbedingungen:

  • Die Ausbildung erfolgt auf der Grundlage des Krankenpflegegesetzes und der dazu gehörenden Ausbildungs- und Prüfungsverordnung in der jeweils aktuell gültigen Fassung.
  • Sie findet in Vollzeit statt, dauert 3 Jahre und besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht und einer praktischen Ausbildung unter fachkundiger Anleitung.
  • Die staatliche Abschlussprüfung setzt sich aus einem schriftlichen, mündlichen und praktischen Teil zusammen.
  • Der erfolgreiche Abschluss berechtigt zum Antrag auf Führung der Berufsbezeichnung „Gesundheits- und Krankenpfleger*in“.

 

Das ist das Ziel der Ausbildung:

Sie erwerben Kompetenzen für die verantwortliche Mitwirkung insbesondere bei der Heilung, Erkennung und Verhütung von Krankheiten und bei der Ausrichtung der Pflege auf die Wiedererlangung, Verbesserung, Erhaltung und Förderung des physischen und psychischen Wohlbefindens der zu pflegenden Menschen.

 

Mit folgenden theoretischen Lehrinhalten müssen Sie sich an unserer Krankenpflegeschule auseinandersetzen:

  • Pflegesituationen bei Menschen aller Altersgruppen erkennen, erfassen und bewerten
  • Pflegemaßnahmen auswählen, durchführen und auswerten
  • Unterstützung, Beratung und Anleitung in gesundheits- und pflegerelevanten Fragen fachkundig gewährleisten
  • Bei der Entwicklung und Umsetzung von Rehabilitationskonzepten mitwirken und diese in das Pflegehandeln integrieren
  • Pflegehandeln personenbezogen ausrichten
  • Pflegehandeln an pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen ausrichten
  • Pflegehandeln an Qualitätskriterien, rechtlichen Rahmenbestimmungen sowie wirtschaftlichen und ökologischen Prinzipien ausrichten
  • Bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken
  • Lebenserhaltende Sofortmaßnahmen bis zum Eintreffen der Ärztin oder des Arztes einleiten
  • Berufliches Selbstverständnis entwickeln und lernen, berufliche Anforderungen zu bewältigen
  • Auf die Entwicklung des Pflegeberufs im gesellschaftlichen Kontext Einfluss nehmen
  • In Gruppen und Teams zusammenarbeiten

 

Es werden ausgewählte Methoden der Persönlichen Pflege (z.B. Wickel und Auflagen, rhythmische Einreibungen oder therapeutische Waschungen) mit in den Unterricht einbezogen. Diese Angebote haben orientierenden Charakter und sollen die Ausbildung bereichern.

 

Mit folgenden praktischen Lehrinhalten müssen Sie im Krankenhaus und in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen auseinandersetzen:

  • Gesundheits- und Krankenpflege von Menschen aller Altersgruppen in der stationären Versorgung in kurativen Gebieten in den Fächern Innere Medizin, Geriatrie, Neurologie, Chirurgie, Gynäkologie, Pädiatrie, Wochen- und Neugeborenenpflege sowie in mindestens zwei dieser Fächer in rehabilitativen und palliativen Gebieten
  • Gesundheits- und Krankenpflege von Menschen aller Altersgruppen in der ambulanten Versorgung in präventiven, kurativen, rehabilitativen und palliativen Gebieten

 

Zusatzangebot:

Bei uns haben Sie die Möglichkeit, einen zertifizierten Kinästhetics-Grundkurs zu absolvieren.

Nummer 2: Sie müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen und diese nachweisen.

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Sie können den Beruf nur erlernen, wenn Sie:

  • gesundheitlich zur Ausübung des Berufes geeignet sind (ärztliche Bestätigung und Impfschutz)
  • einen Realschulabschluss oder anderen gleichwertigen oder einen sonstigen zehnjährigen Schulabschluss nachweisen können (Zeugnis) oder
  • über einen Hauptschulabschluss, zusammen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung, verfügen (Zeugnisse)

Nummer 3: Sie müssen sich bewerben.

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Prüfen Sie sich vor der Bewerbung selbst:

  • Sie haben gute schulische Leistungen
  • Sie sind physisch und psychisch belastbar
  • Sie sind einsatzbereit, hilfsbereit, teamfähig und  freundlich
  • Ihr gepflegtes Erscheinungsbild ist Ihnen wichtig

 

Die Ausbildung beginnt jährlich:

  • regelmäßig am 01.Oktober
  • Der Bewerbungszeitraum ist ganzjährig.

Sie wollen sich für eine Erstausbildung bewerben:

  • Dann nehmen Sie Kontakt mit der Personalabteilung der Klinikum Niederlausitz GmbH auf bzw. schicken Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen mit einem aktuellen polizeilichen Führungszeugnis an die Personalabteilung der Klinikum Niederlausitz GmbH
  • Wenn ein Ausbildungsverhältnis zwischen Ihnen und der Klinik zustande kommt, wird Sie die Klinik an unsere Krankenpflegeschule delegieren

 

Sie sind erwerbslos und möchten sich für eine Umschulung bewerben:

  • Bitte nehmen Sie Kontakt mit unserer Ausbildungskoordinatorin, Frau Silvia Pergold, Telefon 03573 75 3634, auf. Sie wird Ihnen weiterhelfen.

Verschiedenes: Das sollten Sie zusätzlich wissen

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Die Krankenpflegeschule ist eine von vier Schulen unter dem Dach der CampusSchule am FamilienCampus LAUSITZ. Neben Gesundheits- und Krankenpfleger*innen werden hier auch Gesundheits- und Krankenpflegehelfer*innen, Altenpfleger*innen und Operationstechnische Assistent*innen ausbildet.

Die Ausbildung an der Krankenpflegeschule erfolgt seit 1994 in der Regel mit einer Klasse im Jahr und wird in Blockform durchgeführt. Sie hat eine Kapazität von 60 Plätzen.

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung und praktischer Berufserfahrung bieten sich vielfältige Entwicklungschancen durch Fort- und Weiterbildung.

Ob Sie eine oder viele Fragen haben –  wir beantworten Sie Ihnen gern. Rufen Sie einfach an oder schreiben Sie uns.

 

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung – und auf Sie.

Übrigens: Zimmer und Platz in unserer CampusKita frei

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Wenn Sie in den Schulwochen nicht täglich anreisen möchten, können Sie vor Ort günstig in unserem Internat "SchlafSchön" übernachten. Hier stehen Auszubildenden, Lehrkräften sowie Seminar- und Kongressteilnehmenden 24 komfortable Betten in 12 modernen Zimmern mit separatem Bad/WC und TV zur Verfügung. Unter dem Dach genießen unsere Internatsgäste die nächtliche Ruhe am FamilienCampus LAUSITZ und können voller Energie in den Tag starten.

Und sollten Sie Kinder haben, bieten wir Ihnen gern einen Platz in unserer CampusKita an.

GK-Ausbildungsfilm

 

 

 

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Persönliche Pflege an der CampusSchule - Das Plus in der Ausbildung zur*m Gesundheits- und Krankenpfleger*in

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Der Rahmenplan für den theoretischen und praktischen Unterricht sowie die praktische Ausbildung des Landes Brandenburg in der Ausbildung zur*m Gesundheits- und Krankenpfleger*in ist selbstverständlich auch für die CampusSchule am FamilienCampus LAUSITZ verbindlich.

 Gesetzlich wird Schulen jedoch die Möglichkeit gegeben, ihre Schwerpunkte und Spezialisierungen entsprechend dem Profil der Trägerkrankenhäuser (hier: Klinikum Niederlausitz GmbH) auszurichten.

 Das bislang in der Region einzigartige und mit dem Lehrplan vernetzte Angebot der „Persönlichen Pflege“ soll unseren Schüler*innen einen persönlichen Mehrwert während der Ausbildung verschaffen, der nachhaltig wie dauerhaft ihre spätere Tätigkeit im Beruf positiv beeinflussen kann.

 Zur Persönlichen Pflege gehört das Erlernen von Fertigkeiten von A wie Aromapflege anwenden über M wie Musik empfinden und S wie Sehen lernen bis Z wie Zitronenwickel anlegen.

 Wenn Schüler*innen bewusst und mit der Überzeugung unser pädagogisches Konzept „Persönliche Pflege“ während ihrer Ausbildung annehmen, werden sie in der Lage sein… 

  • …auf Grund ihrer intensivgeschulten Wahrnehmungsfähigkeit die individuellen Bedürfnisse der Menschen besser zu erkennen
  • …durch die Anwendung ergänzender Pflegemethoden für die Kranken ein Wohlbefinden zu schaffen, welches ihren Genesungsprozess optimaler fördert
  • …immer jeder*m gegenüber wertschätzend und freundlich auf Augenhöhe zu begegnen
  • …die Pflege von Menschen aller Altersgruppen mit „Herz und Fingerspitze“ durchzuführen und die ganzheitliche Pflege aus einem tiefen Verständnis heraus zu leben.

 Mit der Abschlussprüfung erhalten Absolvent*innen zusätzlich das Zertifikat „Persönliche Pflege“.

 

 

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