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Inobhutnahme am FamilienCampus Lausitz feiert zweijähriges Bestehen

Seit zwei Jahren bietet die Inobhutnahme am FamilienCampus Lausitz in Klettwitz kurzfristige Hilfemaßnahmen für Kinder- und Jugendliche, wenn ihr Zuhause kein sicherer Platz mehr ist. In der vergangenen Woche beging die Einrichtung gemeinsam mit geladenen Gästen ihr Jubiläum.

An der Feier in Klettwitz nahmen neben den Mitarbeitenden des FamilienCampus Lausitz auch Vertreter und Vertreterinnen des Schulveraltungsamtes, des Kinderschutzbundes Senftenberg, der Erziehungsberatungsstelle des Fröbel e.V. sowie vom Jugendamt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz teil. 

 

Zur Einstimmung blickten Tom Lehnert, Geschäftsführer FamilienCampus Lausitz und Harald Bergen, Bereichsleiter Kinder- und Jugendhilfe, auf die Ursprünge der Einrichtung zurück. Zudem konnten Besucherinnen und Besucher die Räumlichkeiten besichtigen und Wissenswertes zum Alltag in der Inobhutnahme am FamilienCampus erfahren. 

Die Arbeit in einer Inobhutnahme, kurz ION, ist ein besonders sensibler und anspruchsvoller Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. Sie greift immer dann, wenn Kinder oder Jugendliche akut geschützt werden müssen. Das betrifft insbesondere Familiensituationen, die von Krisen, Gewalt, Vernachlässigung oder Überforderung geprägt sind. In solchen Momenten kommen die jungen Menschen in die Inobhutnahme am FamilienCampus Lausitz. Insgesamt sechs Plätze stehen für die 24-Stunden-Betreuung der Kinder- und Jugendlichen zur Verfügung.

 

„Die vergangenen zwei Jahre haben gezeigt, wie wichtig die Arbeit der Inobutnahmestelle am Campus ist. Wir haben in zwei Jahren über 130 Fälle in der ION begleitet. Als einer der größten Träger der Kinder- und Jugendhilfe im Landkreis Oberspreewald-Lausitz verfügen wir über die notwendigen räumlichen Kapazitäten, das fachliche Know-how und die personellen Voraussetzungen, um Kinder- und Jugendliche in Ausnahmesituationen schnell und adäquat versorgen zu können. Unser besonderer Dank gilt allen Mitarbeitenden, die sich täglich mit großem Engagement für die jungen Menschen einsetzen. Ebenso bedankt sich der FamilienCampus Lausitz bei seinen Partnern und Unterstützern", so Campus-Geschäftsführer Tom Lehnert.

 

Der Bedarf an freien Plätzen in dem Bereich der akuten Aufnahme steigt kontinuierlich. Die Inobhutnahme am FamilienCampus Lausitz nimmt deshalb auch Kinder- und Jugendliche aus anderen Landkreisen und Bundesländern auf.

 

"Jeder Fall ist anders, jeder Tag bringt neue Herausforderungen. Umso wichtiger sind ein starkes Team, viel Erfahrung und die Fähigkeit, auch in schwierigen Momenten ruhig und verlässlich zu bleiben. Wir arbeiten bereichsübergreifend mit Familien, Ämtern und unseren weiterführenden Einrichtungen zusammen, um die beste Lösung für die Kinder- und Jugendlichen zu finden", so Bereichsleiter Harald Bergen.

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Veröffentlichung

Mi, 06. Mai 2026

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